Iburger Straße: BOB-Parallelroute ist richtiger Schritt – Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer verbessern
- PRESSEMITTEILUNG
Osnabrück, 14. April 2026
Der Bürgerbund Osnabrück (BOB) begrüßt die aktuellen Beschlüsse zur Verbesserung der Verkehrssituation auf der Iburger Straße und sieht sich in zentralen Punkten bestätigt: „Die jetzt geplante parallel verlaufende Radroute ist genau der richtige Ansatz. Der Bürgerbund hat frühzeitig konkrete Vorschläge unterbreitet, den Radverkehr über diese nur unwesentlich längere, aber dafür komfortablere und sicherere alternative Strecke zu führen. Dass dieser Vorschlag aufgegriffen wurde, ist ein wichtiges Signal für eine pragmatischere Verkehrspolitik in Osnabrück, die bislang zu oft ideologisch geprägt war und zu undurchdachten Einzellösungen ohne Einbettung in ein verkehrsplanerisches Gesamtkonzept geführt hat“, so Reimer Thiessen, verkehrspolitischer Sprecher des BOB.
Mit Blick auf die angespannte Situation auf der Iburger Straße betont Jutta Bugdalle, Anwohnerin der Straße und BOB-Vorsitzende, dass Lösungen alle Verkehrsteilnehmer berücksichtigen müssen: „Die Iburger Straße ist nicht nur ein Thema für Autofahrer oder Radfahrer. Auch Fußgänger – insbesondere Senioren – sowie Familien mit Kindern brauchen sichere Bedingungen.“ In diesem Zusammenhang verweist der BOB auf konkrete Gefahren im Alltag. Jutta Bugdalle schildert die Situation deutlich: „Viele Senioren steigen aus dem Bus aus und geraten mit dem Rollator direkt auf den Radweg. Das ist eine gefährliche Situation, die wir dringend entschärfen müssen.“ Darüber hinaus weist die BOB Vorsitzende darauf hin, dass es im Alltag zusätzlich zu riskanten Situationen kommt: „Wir beobachten immer wieder, dass Radfahrer mit unangepasster Geschwindigkeit unterwegs sind oder entgegen der vorgesehenen Fahrtrichtung fahren. Gerade für ältere Menschen sowie Familien mit Kindern entstehen dadurch schwer einschätzbare und gefährliche Situationen.“
Der Bürgerbund unterstützt daher Maßnahmen, die kurzfristig für mehr Übersicht und Sicherheit sorgen – etwa bessere Markierungen, angepasste Haltestellenbereiche und eine klare Trennung der Verkehrsströme. Gleichzeitig warnen die Vertreter des BOB vor einseitigen Eingriffen in den Verkehrsfluss: „Wir brauchen Lösungen, die die Sicherheit erhöhen, ohne die Leistungsfähigkeit dieser wichtigen Verkehrsachse unnötig einzuschränken. Die Parallelroute ist dafür der richtige Baustein, die Trennung des Radverkehrs von der belasteten Magistrale ein wichtiger Schritt.“
Abschließend fordern beide BOB Vertreter, die Maßnahmen zügig umzusetzen und ihre Wirkung kontinuierlich zu überprüfen: „Entscheidend ist, dass sich die Situation für die Menschen vor Ort spürbar verbessert – für Radfahrer, Fußgänger, Senioren, Familien und Autofahrer gleichermaßen.“
BOB im April 2026
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Wildwest an der Iburgerstrasse? Haltestelle kollidiert mit Fahrradweg, Fahrradfahrer steigen vor den Fahrgästen nicht ab, sondern komme aus verschiedenen Fahrtrichtungen auf die Fahrgäste zu







Innerhalb weniger Minuten kommen Radfahrer (z. Teil entgegen der Fahrtrichtung) auf die Fahrgäste zu


